Quinoa peppen

Da ich oft gefragt werde, wie man Quinoa eigentlich essen kann, so merkwürdig fad wie der schmeckt, hab ich mir gedacht, ich öffne meine Trickkiste für euch, und erzähl mal ein paar Dinge über mein persönliches Quinoa-Tuning.

Quinoa ist laut TCM thermisch neutral und von süß-saurem Geschmack. Er hat Bezug zur Niere, zum Perikard und zur Milz. Er tonisiert das Qi der Mitte und das Nierenyang. Da er weder trocknet noch befeuchtet ist er ein super Getreide für Jedermann. Vor allem Vegetarier, Veganer und Sportler sollten ihn vermehrt integrieren, da er mit seinem sehr hohen Eiweißgehalt brilliert. Also ran an die kleinen Kügelchen.

Zu allererst gibt es ja drei Sorten von Quinoa, die man bei uns zu kaufen bekommt:

 

Der Weiße ist am neutralsten im Geschmack und am leichtesten zu „flavourn“. Der Dreifärbige hat eine leckere Eigennote, die super zu mexikanischen Pfannen oder veganen Chilis passt und der Rote (der einzige den man nicht vor dem Kochen waschen muss) hat eine nussige Note und eignet sich für Süßspeisen und im Ofen gebackenen Quinoa Crunchy Leckereien richtig gut.

 

Die richtige Kochmethode:

Die ersten beiden Sorten müssen gut mit warmen Wasser abgeduscht werden, damit die Bitterstoffe nicht mehr hervorschmecken. Dann bringt man die doppelte Menge Wasser zum Kochen (ich messe das immer mit Tassen ab), und gibt den Quinoa ins kochende Wasser, reduziert die Hitze auf leichtes Sieden und lässt ihn zugedeckt weitere 15 Minuten garen. Wenn ich noch nicht sicher bin, wie ich ihn weiterverarbeite, geb ich hier noch keine Gewürze dazu.

Der Pepp:

beim Kochen: Wenn ich ihm schon beim Kochen eine Geschmacksrichtung geben will, kommen von Anfang an Gewürze, Trockenfrüchte, getrocknete Pilze, Zitronen- oder Orangenschale oder getrocknete Tomaten mit rein.

Danach:

als mediterraner Salat: hier kann man super mit Ölen, Zitronensaft und frischen Kräutern arbeiten.  Grillgemüse und gebratene Avocado, Weintrauben oder gebratene Nektarinen machen sich immer super in dieser lauwarmen Sommerköstlichkeit.

Nussmus:

am Allerliebsten würze ich das Powergetreide allerdings mit Nussmusvarianten.

  • Momentan steh ich total auf mein Safrannussmus. Ich hab immer ein Glas Safranwasser im Kühlschrank (Safranfäden in einem Schraubglas mit Wasser einlegen). Das Mandel- oder Cashewmus mit etwas heißem Wasser und Safranwasser mischen, Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und Zitronenschale dazugeben und gut abschmecken. Das ganze sollte eine sämige Creme werden. Wenn man alles mit frischem Basilikum und gegrillten Feigen, Pinienkernen und frischen Backrohr-Cocktailtomaten mischt, schmeckt das einfach himmlisch.
  • Jedes Nussmus lässt sich auf diese Weise weiterverarbeiten, man kann das auch ohne Safranwasser. Eine Schnittlauchsauce lässt sich einfach mit Nussmus, Wasser, Salz und Pfeffer herstellen. Den Quinoa mit gekochten Wurzelgemüsen, Kapern und etwas frischem Apfel mischen und schon hat man einen veganen „Heringsalat“. Da passen auch super Linsen dazu.
  • Mit Avocadocreme, Mais und gebratenem Paprika wird es mexikanisch.
  • Mit Erdnussmus, Trockenfrüchten, frischen Erdbeeren, Honig und Mohn sind dann auch alle Naschkätzchen glücklich.

Ich werd demnächst ein paar Rezepte dazu posten, aber zur schnellen Hilfe könnt ihr  ja mit diesen einfachen Tipps ein bisschen rumexperimentieren.

Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir einfach.

Viel Spaß in der Küche, Quinoa rocks!!!

 

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Veröffentlicht in: TCM

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