Superfood gebacken

Ich bin ja eigentlich kein Jausentyp, aber ab und zu ist es enfach herrlich, wenn der Duft von frisch gebackenem Brot durchs Haus strömt. Ich kann euch dieses wundervolle vegane Nussbrot einfach nicht vorenthalten. Die Inspiration dazu hab ich von den Green Kitchen Stories ( meine allerliebsten Kochbuchautoren). Gewürztechnisch hab ichs dann „verösterreicht“.

Für Vegetarier und Veganer ist es besonders wichtig auf eine ausgewogene Fett, Eiweis und Vitaminbalance zu sorgen. Ihr könnt euch hier mit Kernen, Nüssen und Samen spielen, ihr müsst am Ende nur auf die Gesamtmenge der Nuss-Samenmischung kommen.

Ich hab mich an folgender Mischung orientiert und zwar aus folgenden Gründen:

Meine Variante sieht so aus:

Insgesamt benötigt man 600g Nüsse und Samen


150g Haselnusskerne (ganz) – harmonisieren die Mitte und helfen auch bei verschwommenem Sehen, super also um die Augen mal ein bisschen zu unterstützen, anstelle sie tagtäglich mit den neuen Medien zu quälen.

50g Cashewkerne – sie helfen bei Nervosität, Reizbarkeit und sogar gegen Muskelkrämpfe, ausserdem sind sie einfach lecker.

200g Kürbiskerne – auch bei uns ist ja bekannt, dass diese leckeren Teile positiv auf die Prostata wirken. Laut TCM haben sie auch Bezug auf die Blase und stärken und unterstützen sie.

100g Sonnenblumenkerne – sie nähren unser Yin

100g Sesam (50g schwarz, 50g weiss) – vor allem der schwarze Sesam stärkt unsere Nierenenergie, hilft bei Kraftlosigkeit in Armen und Beinen, bei frühzeitig ergrautem Haar und Erschöpfungszuständen, perfekt also um Kraft zu tanken und der jährlichen Frühjahrsmüdigkeit zu trotzen.

3 EL geschälter Flohsamen mit 300ml Wasser für 10 Minuten angesetzt

1 TL Salz

Koreandersamen und Kümmelsamen gemörsert

Öl um die Form zu fetten – ich nehm immer Cocosöl, das kann man schön auftragen weil es fest ist


Der Ofen wird auf 180 Grad vorgeheizt. Man nimmt alle Zutaten und vermischt sie sorgfältig in einer großen Schüssel, danach wird die Form mit etwas Öl „beschichtet“. Die Nussmasse wird einfach in die Form geschüttet und etwas reingedrückt. Und schon gehts ab in den Ofen für 60 Minuten.

Meine Variante wird danach aus der Form genommen, wenn sie ein bisserl abkühlen konnt und nochmal für ca. 15 Minuten mit der anderen Seite nach oben gebacken.

Wenn ihr wüsstet wie lecker das ist, würdet ihr schonin der Küche stehen.

Ich wünsch euch viel Spass beim Ausprobieren und Verkosten. Vorsicht – Suchtgefahr!!!

Tipp: dieses Brot kann man mit gehobeltem Gemüse verfeinern (z.B. geriebender roter Beete, Karotten oder Kürbis). Eine andere Variante wäre den Koreander und Kümmel durch Rosinen zu ersetzten und eventuell Apfel hineinzureiben, dann wird es ein lecker süsses Brot und tonisiert die Mitte.

 

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