Ribollita oder Neujahrsputz in der Gemüselade

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Ich liebe Eintöpfe und länger gekochtes nicht nur wegen des guten Geschmacks, sondern weil diese Art der Zubereitung Qi Mängel, egal in welchem Funktionskreislauf, ausgleicht. An Tagen wie diesen mit Temperaturen unter 0 Grad gibt es nach einem ausgedehnten Winterspaziergang nichts schöneres als ein Töpfchen voller Wärme.

Ich habe mich am ersten Tag dieses Jahres für eine Ribollita (wörtlich „erneut gekocht“) entschieden, eine italienische Eintopfspezialität, die sich super zur Verarbeitung diverser Gemüsereste eignet. Diese Version behinhaltet Blut und Säftebildende Zutaten, wie zum Beispiel die Rohne und stützt unsere Mitte, die Milz mit den süssen Karotten aus dem Erdelement.

Kokosöl zum Anrösten
Olivenöl fürs Finish
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Karotten
2 Petersilwurzeln
200-300g Kohl
1/2 Rohne
etwas Rotwein
100g Canellini Bohnen (gekocht)
1/2 bis 1l Tomatenpolpa (mit Stücken)
Oregano
1 Lorbeerblatt
1 Salbeiblatt
etwas Suppe
Salz, Pfeffer
Pinienkerne
Parmesan

Den Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in etwas Kokosöl glasig dünsten. Den klein gehackten Knoblauch mit den in Scheiben geschnittenen Karotten und Petersiliwurzeln dazugeben und kurz mitbraten. Das Lorbeer- und Salbeiblatt, den Oregano, Salz und Pfeffer dazugeben und mit etwas Rotwein ablöschen. Die Polpa, den zerteilten Kohl und eine halbe geschälte Rohne (sie gibt dem Gericht einen superleckeren, süssen Geschmack) einrühren und mit etwas Wasser aufgießen (je nachdem wie dick man den Eintopf haben möchte, kann man später noch mehr Flüssigkeit hinzugeben). Nun lässt man das Ganze 20-30 Minuten zugedeckt köcheln bis die Karotten durch sind, aber noch Biss haben.
Währenddessen die Pinienkerne in einer Pfanne langsam goldgelb rösten.
Die Rohne aus dem Eintopf fischen und entweder abspühlen und zu Salat verarbeiten oder für ein anderes Gericht verwenden.
Zu guter letzt kommen noch die Bohnen in den Kessel und werden kurz erwärmt. Hier kann man sich nochmals mit der Dicke des Eintopfes und dem Geschmack spielen und mit Gewürzen nachjustieren.

Das ganze mit dem Parmesan, dem Olivenöl und den Pinienkernen bestreuen und genießen.
In meinem Fall hab ich noch einen Esslöffel Hanfsamen drübergestreut, da sie ein super Vitamin und Fettlieferant sind und zusätzlich eine leicht nussige Note auf den Teller zaubern.

Ich wünsche euch allen ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr.
Eines meiner Lieblingszitate von Konfuzius lautet:
„Bist du arm, aber gesund, so bist du ein halber Reicher.“

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